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International Business and Languages

Alexandra Studnik die ihr Abitur in Deutschland gemacht hat und an der Stenden University of Applied Sciences in Emmen International Business and Languages studiert, hat sich uns freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung gestellt. Zuvor hat sie zwei Jahre die Fachschule für Wirtschaftsassistenten – Fremdsprachenkorrespondentin - besucht. Sie pendelt von zuhause aus Uelsen und gehört damit zu einer großen Gruppe von deutschen Studenten in den Niederlanden, für die die Hochschule in der Nachbarschaft in den Niederlanden die Nächste von zuhause ist. Aufregend auch ihre Mitarbeit in der International Learning Company – dazu mehr im Interview.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Stenden University of Applied Sciences Emmen entschieden haben?
Mir schien es sehr interessant in Holland zu studieren. Ein Grund dafür war, dass ich schon immer sehr nah an der Grenze gelebt habe und die Lebensart der Holländer mag. Auch war es für mich eine finanziell günstige Situation in Holland zu studieren, trotz Studiengebühren. Ich konnte in Deutschland wohnen bleiben und so Geld sparen. Vor allem fand ich es sehr interessant, dass die Hogeschool in Emmen relativ klein ist und doch sehr international arbeitet.

Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Ich hatte gehört, dass bereits einige deutsche Studenten aus meiner Gegend in Enschede studierten und habe mich dann darüber im Internet erkundigt. Und habe dadurch auch die Website der Hogeschool gefunden.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Da ich schon immer in Grenznähe gewohnt habe und einige Niederländer kannte, war die Sprache nicht mehr ganz unbekannt für mich. Allerdings war der 8-wöchige Niederländischkurs zu Beginn des Studiums eine große Hilfe. In nur 8 Wochen bekommt man ausreichend Sprachkenntnisse vermittelt um am Unterricht teilnehmen zu können. Auch kostet dieser Kurs keine zusätzlichen Gebühren. Während des Unterrichts verbessert sich die Sprache dann ziemlich schnell.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Nachdem ich vom Studiengang IBL auf der Website der Stenden University of Applied Sciences erfahren habe, habe ich dort angerufen und man hat mich mit Herrn Bakker verbunden. Wir haben einen Gesprächstermin vereinbart. Ein paar Tage später saß ich dann bei Herrn Bakker um mich zu erkundigen und habe mich direkt angemeldet. Ich war erstaunt wie einfach das war.

Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Ich bin nicht in die Niederlande umgezogen. Allerdings soll es nicht schwierig sein, dort eine Wohnung oder ein Zimmer zu finden. Die Schule arbeitet mit Vermietern zusammen und vermittelt auch. Auch hängen oft Angebote in der Schule aus.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache, als …)?
Wie bereits gesagt, war die Sprache nicht neu für mich. Aber ich fand und finde es noch heute interessant in einer Fremdsprache zu studieren. Niederländisch ähnelt dem Deutschen sehr und ist relativ einfach zu erlernen.

Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Man bekommt einen Einblick in andere Wirtschaftbereiche. Als unmittelbares Nachbarland bieten die Niederlande für uns potentielle Arbeitsplätze. Zwar sind die Lebenshaltungskosten dort etwas höher als in Deutschland aber die Gehälter sind höher und die Abzüge niedriger. Auch arbeiten viele deutsche Unternehmen mit niederländischen Unternehmen zusammen. Wenige Deutsche sprechen Niederländisch und darum hat man eventuell auch Berufschancen in so einer Firma.

Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Im Allgemeinen sehe ich keine Nachteile. Falls man später in Deutschland arbeitet, muss man sich jedoch noch mit deutschen Fachbegriffen vertraut machen. Mir ist das vor allem im Bereich BWL aufgefallen. Einige Begriffe wusste ich bis vor kurzem nur auf Niederländisch und Englisch.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Wenn deutsche Schulabsolventen an die Stenden University of Applied Sciences kommen sollten sie selbständig arbeiten können und selbst Initiative nehmen können. Man sollte nicht ängstlich sein und sagen was man denkt und man sollte sich nicht schämen um Hilfe zu bitten. Mit diesen Eigenschaften dürfte ein Studium in den Niederlanden kein Problem sein.

Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Zu Beginn empfand ich es als etwas negativ, dass man sich um alles selbst kümmern musste und viele Dinge nicht gut geregelt waren. Allerdings sind genau diese Dinge förderlich für ein selbständiges Arbeiten. Man soll schließlich lernen mit solchen Problemen umzugehen um später ein guter Manager zu sein.
Ich habe es als sehr positiv empfunden dass die Dozenten alle sehr offen und natürlich sind. Man kann fast zu jeden Dozenten ins Büro gehen und mit ihm über Fragen und Probleme sprechen. Die Dozenten helfen einem Probleme zu lösen und andere Optionen zu finden falls ein Problem mal nicht zu lösen ist. Mir ist aufgefallen, dass viele Dozenten sich nicht hierarchisch von den Studenten abgrenzen. Es herrscht meist ein freundschaftliches Verhältnis.

Was planen Sie für die Zukunft?
Ich könnte mir durchaus vorstellen in den Niederlanden zu arbeiten. Allerdings werde ich jetzt noch mein Auslandssemester in Spanien (Gran Canaria) absolvieren. Vielleicht sehen meine Pläne danach ganz anders aus.
Ich würde gerne in einem internationalen Unternehmen arbeiten und andere Länder und Menschen kennen lernen. Den Bereich Marketing fände ich sehr interessant.

Gab es etwas ganz Besonders?
Man muss nicht unbedingt den „normalen“ Ablauf des Studiums folgen.
Ich bin einen etwas anderen Weg gegangen. Während der ersten Hälfte des dritten Jahres habe ich in der International Learning Company der Hogeschool mitgearbeitet. Hierfür habe ich ausreichend Studienpunkte erhalten um fast alle Fächer des vierten Jahres freigestellt zu bekommen. Darum werde ich mein Auslandssemester in der ersten Hälfte des vierten Jahres absolvieren und danach meine Diplomarbeit schreiben. So habe ich keine Zeit verloren und trotzdem mehr praktische Erfahrung bekommen. In der International Learning Company arbeitet man meistens an einem Projekt in einer Gruppe. Man hat einen Kunden für den man einen richtigen Auftrag ausführt. Mehr Info dazu kann man auf der Website www.learningcompanies.nl finden.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Ja! Ich würde denselben Weg genauso noch mal gehen. Das Studium war interessant und die Zeit verging ziemlich schnell. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt und habe interessante Dinge gelernt.


Wir bedanken uns bei Alexandra für das Gespräch!




Stellt eure Fragen zum Studium über WhatsApp:
0157 39 36 38 24





Ich wünsche weitere Informationen, u.a. auch den Newsletter von www.fh-stenden.de und stimme zu, dass meine Adresse an Hochschulen weitergeleitet wird, damit mir Infomaterial zugesendet werden kann.

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